Datenschutz Beauftragter

Die DSGVO bestimmt, dass unter bestimmten Bedingungen ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden muss. Die Bedingungen sind in Art. 37 DSGVO und § 38 BDSG (n.F.) benannt.

Als ein von Ihnen bestellter externer Datenschutzbeauftragter arbeite ich als Stabsstelle der Geschäftsleitung und nehme die mir kraft Gesetzes, und die aus einem erarbeiteten Datenschutzkonzept, zugewiesenen Aufgaben bei weisungsfreier Anwendung wahr.

Der Datenschutzbeauftragte…

  • verfügt über Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzverfahren
  • überwacht die Einhaltung der Vorgaben der DSGVO und der internen Datenschutzvereinbarungen
  • unterstützt und berät die Geschäftsleitung bzw. den Verantwortlichen
  • wirkt auf die Umsetzung und Einhaltung der Datenschutzanforderungen hin
  • ist Ansprechpartner für Fragen in diesem Bereich
  • führt die Sensibilisierung der Mitarbeiter durch
  • dokumentiert Datenschutzschulungen und bewahrt Nachweise dafür auf
  • wird das Datenschutzkonzept min. einmal im Jahr überprüfen und es bei Bedarf anpassen

Bei der Festlegung und Umsetzung der technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM) unterstützt der Datenschutzbeauftragte. Er steht in engem Austausch mit den Verantwortlichen und berichtet der Geschäftsleitung. Das regelmäßige Überprüfen und Aktualisieren der Datenschutzdokumente übernimmt der Datenschutzbeauftragte. Ziel ist es, dass diese den tatsächlichen Abläufen (Prozessen) entsprechen.

Für Meldungen und Auskünfte gegenüber den Datenschutzaufsichtsbehörden ist der Verantwortliche (Geschäftsleitung), in enger Abstimmung mit dem Datenschutzbeauftragten, zuständig. Die Fachabteilungen stellen die hierfür erforderlichen Informationen und Unterlagen zur Verfügung. Gleiches gilt für Anfragen, Beschwerden oder Auskunftsersuchen.

Solange kein Datenschutzbeauftragter (DSB) erforderlich ist, übernimmt die oben genannten Aufgaben der Verantwortliche (Geschäftsleitung).